Es sind Vorwürfe, die schwer wiegen und ein System ins Wanken bringen könnten, das eigentlich für absolute Verlässlichkeit stehen sollte.
In der österreichischen Botschaft in London sollen zwischen 2022 und 2024 Reisepässe auf unklare Weise ausgestellt worden sein. Unregelmäßigkeiten, die so gravierend sein könnten, dass jetzt sogar das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) eingeschaltet wurde.
Was zunächst wie ein administratives Problem klingt, hat es in sich: Es geht um ein Kernstück staatlicher Souveränität, den österreichischen Reisepass.