hmponline.at
Home
about us
Aktuelle Meldungen
Verlinkungen
Wirtschaft & Welt
Remember
Lageupdate Diesel
Energieversorgung
Die Druschba Pipeline
EU Klimapolitik
Klimawandel
Endangerment
RCP8.5 & Endangerment
Methangas Verordnung
EU Erweiterung
EU Regulierung
PPWR
EU Handelsstrategie
EU Landwirtschaft
EU Industriepolitik
Neutralität
Meinungsfreiheit
20 Mrd in bar
Orban & EU Plan
EU Abschiebezentren
Krieg 2.0
Piraterie
Das Drohnenunwesen
Lage zu Hormus
Somaliland
Putin in Peking
Trump in Peking
Trump & Putin Treffen
G7-Gipfel
Die Trump-Offensive
Donald Trump
Victor Orban
Peter Magyar
Keir Starmer
Großbritannien Brennpunkt
Danke, Wladimir
Jetset Pepsch
Österreich Pässe
Impressum
hmponline.at
Home
about us
Aktuelle Meldungen
Verlinkungen
Wirtschaft & Welt
Remember
Lageupdate Diesel
Energieversorgung
Die Druschba Pipeline
EU Klimapolitik
Klimawandel
Endangerment
RCP8.5 & Endangerment
Methangas Verordnung
EU Erweiterung
EU Regulierung
PPWR
EU Handelsstrategie
EU Landwirtschaft
EU Industriepolitik
Neutralität
Meinungsfreiheit
20 Mrd in bar
Orban & EU Plan
EU Abschiebezentren
Krieg 2.0
Piraterie
Das Drohnenunwesen
Lage zu Hormus
Somaliland
Putin in Peking
Trump in Peking
Trump & Putin Treffen
G7-Gipfel
Die Trump-Offensive
Donald Trump
Victor Orban
Peter Magyar
Keir Starmer
Großbritannien Brennpunkt
Danke, Wladimir
Jetset Pepsch
Österreich Pässe
Impressum
More
  • Home
  • about us
  • Aktuelle Meldungen
  • Verlinkungen
  • Wirtschaft & Welt
  • Remember
  • Lageupdate Diesel
  • Energieversorgung
  • Die Druschba Pipeline
  • EU Klimapolitik
  • Klimawandel
  • Endangerment
  • RCP8.5 & Endangerment
  • Methangas Verordnung
  • EU Erweiterung
  • EU Regulierung
  • PPWR
  • EU Handelsstrategie
  • EU Landwirtschaft
  • EU Industriepolitik
  • Neutralität
  • Meinungsfreiheit
  • 20 Mrd in bar
  • Orban & EU Plan
  • EU Abschiebezentren
  • Krieg 2.0
  • Piraterie
  • Das Drohnenunwesen
  • Lage zu Hormus
  • Somaliland
  • Putin in Peking
  • Trump in Peking
  • Trump & Putin Treffen
  • G7-Gipfel
  • Die Trump-Offensive
  • Donald Trump
  • Victor Orban
  • Peter Magyar
  • Keir Starmer
  • Großbritannien Brennpunkt
  • Danke, Wladimir
  • Jetset Pepsch
  • Österreich Pässe
  • Impressum
  • Home
  • about us
  • Aktuelle Meldungen
  • Verlinkungen
  • Wirtschaft & Welt
  • Remember
  • Lageupdate Diesel
  • Energieversorgung
  • Die Druschba Pipeline
  • EU Klimapolitik
  • Klimawandel
  • Endangerment
  • RCP8.5 & Endangerment
  • Methangas Verordnung
  • EU Erweiterung
  • EU Regulierung
  • PPWR
  • EU Handelsstrategie
  • EU Landwirtschaft
  • EU Industriepolitik
  • Neutralität
  • Meinungsfreiheit
  • 20 Mrd in bar
  • Orban & EU Plan
  • EU Abschiebezentren
  • Krieg 2.0
  • Piraterie
  • Das Drohnenunwesen
  • Lage zu Hormus
  • Somaliland
  • Putin in Peking
  • Trump in Peking
  • Trump & Putin Treffen
  • G7-Gipfel
  • Die Trump-Offensive
  • Donald Trump
  • Victor Orban
  • Peter Magyar
  • Keir Starmer
  • Großbritannien Brennpunkt
  • Danke, Wladimir
  • Jetset Pepsch
  • Österreich Pässe
  • Impressum

Der Hormus Deal Stand 12. Juni 2026

Der große Irrtum beim Iran-Deal: Vielleicht geht es gar nicht um Frieden

Die Schlagzeilen überschlagen sich.


Eine Deeskalationsvereinbarung zwischen der USA und dem Iran steht vor dem Durchbruch. 

„Fass ohne Boden„ bringt dazu folgenden Artikel - hier verlinkt 


Donald Trump spricht von einem historischen Durchbruch. Der Iran signalisiert Verhandlungsbereitschaft. Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden, eingefrorene Milliarden stehen zur Diskussion, und plötzlich entsteht weltweit der Eindruck, als stünde der Nahe Osten kurz vor einem Friedensabkommen.

Je länger ich die Entwicklung verfolge, desto mehr beschleicht mich allerdings ein anderer Verdacht:

Vielleicht geht es hier gar nicht um Frieden.

Vielleicht erleben wir gerade etwas viel Nüchterneres und gleichzeitig viel Gefährlicheres.

Nämlich den Versuch, einen Konflikt einzufrieren, den niemand wirklich lösen kann.

Die vergangenen Tage liefern dafür erstaunlich viele Hinweise.

Zunächst die Drohung aus Washington. Donald Trump stellte öffentlich die Besetzung der iranischen Öl-Insel Kharg in Aussicht. Für viele klang das wie eine weitere überzogene Trump-Aussage. Tatsächlich handelt es sich bei Kharg jedoch um das wirtschaftliche Herzstück des Iran. Ein Großteil der iranischen Ölexporte läuft über diese kleine Insel im Persischen Golf.

Wer Kharg kontrolliert, kontrolliert die wichtigste Einnahmequelle des iranischen Staates.

Kurz nach dieser Drohung kam plötzlich Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen.

Natürlich könnte man daraus schließen, dass die amerikanische Strategie funktioniert hat und Teheran eingeknickt ist.

Doch das greift zu kurz.

Denn die Realität sieht deutlich komplizierter aus.

Die USA stehen selbst unter Druck.

Die Blockade der Straße von Hormus hat die Energiepreise in Bewegung gebracht. Die Weltwirtschaft reagiert nervös. Jeder weitere Monat der Eskalation erhöht die Risiken für Inflation, Lieferketten und globale Märkte.

Washington braucht Stabilität.

Nicht aus Idealismus.

Sondern aus wirtschaftlichem Eigeninteresse.

Auf der anderen Seite braucht der Iran dringend Luft zum Atmen. Sanktionen, Kriegskosten und wirtschaftliche Isolation haben das Land geschwächt. Die Freigabe eingefrorener Gelder und eine Lockerung der Sanktionen wären für Teheran von enormer Bedeutung.

Plötzlich verfolgen beide Seiten dasselbe Ziel:

Zeit gewinnen.

Und genau deshalb werde ich misstrauisch, wenn bereits von einem historischen Friedensabkommen gesprochen wird.

Denn Frieden sieht anders aus.

Ein echter Frieden würde die zentralen Konflikte lösen.

Das iranische Atomprogramm.

Die regionale Machtpolitik.

Die Stellvertreterkriege.

Die Sicherheitsinteressen Israels.

Das gegenseitige Misstrauen.

Nichts davon verschwindet durch einen 60-Tage-Deal.

Nichts davon verschwindet durch die Wiedereröffnung einer Schifffahrtsroute.

Nichts davon verschwindet durch die Freigabe einiger Milliarden Dollar.

Im Gegenteil.

Viele dieser Fragen werden lediglich vertagt.

Genau deshalb wirkt die aktuelle Entwicklung auf mich weniger wie ein Friedensvertrag und mehr wie ein Waffenstillstand zwischen zwei Akteuren, die erkannt haben, dass sie momentan mehr zu verlieren als zu gewinnen haben.

Die Vereinigten Staaten bekommen möglicherweise offene Seewege und sinkenden Druck auf die Energiemärkte.

Der Iran erhält wirtschaftliche Erleichterungen und eine Atempause.

Beide Seiten verkaufen das Ergebnis anschließend als Erfolg.

Doch die eigentlichen Konflikte bleiben bestehen.

Und dann gibt es noch die Frage, die in erstaunlich vielen Berichten kaum auftaucht:

Wo bleibt Israel? - Der blinde Fleck im Hormus Deal

Denn selbst wenn Washington und Teheran einen Deal schließen, bedeutet das noch lange nicht, dass die wichtigste Sicherheitsfrage der Region geklärt ist.

Israel betrachtet das iranische Atomprogramm nicht als diplomatisches Problem, sondern als existenzielle Bedrohung.

Solange diese Frage ungelöst bleibt, ist jeder Vertrag fragil.

Deshalb glaube ich, dass wir derzeit nicht das Ende eines Konflikts erleben.

Wir erleben möglicherweise lediglich den Übergang in seine nächste Phase.

Eine Phase mit weniger Schlagzeilen.

Mit weniger Raketen.

Mit weniger Drohungen.

Aber nicht zwangsläufig mit mehr Frieden.

Vielleicht ist genau das die unbequemste Erkenntnis dieser ganzen Entwicklung:

Die Welt feiert bereits einen möglichen Friedensdeal.

Während die eigentlichen Ursachen des Konflikts weiterhin unangetastet bleiben.

Manchmal ist ein Waffenstillstand eben kein Schritt zum Frieden.

Sondern nur eine Pause zwischen zwei Krisen.

Trump and US warships near Strait of Hormuz amid tensions with Iran and ongoing negotiations.

Hormus, Drohkulissen und die Frage nach dem großen Knall

Artikel vom 11. Mai 2026

Die Straße von Hormus ist einer dieser Orte, die auf der Weltkarte unscheinbar wirken und doch global wie ein Druckventil funktionieren. Ein schmaler Meeresarm zwischen Iran und Oman und gleichzeitig die wichtigste Ölschlagader der Welt. Rund ein Fünftel des globalen Ölhandels passiert hier täglich. Was dort geschieht, hat keine lokale Bedeutung. Es hat weltwirtschaftliche Folgen innerhalb von Stunden.

In den letzten Wochen ist dieser Raum erneut in den Mittelpunkt politischer und medialer Zuspitzungen geraten. Berichte sprechen von diplomatischem Stillstand zwischen Washington und Teheran, von abgelehnten Vorschlägen, Maximalforderungen und wachsender Rhetorik. Dazwischen tauchen Kommentare auf, die das Bild eines drohenden großen Krieges zeichnen, eines Systems, in dem Diplomatie nur noch aus Drohungen besteht und der letzte Schritt zwangsläufig militärisch sein soll.

Doch wie nah sind wir diesem Szenario wirklich?

Zwischen Rhetorik und Realität

Die politische Kommunikation rund um den Iran-Konflikt ist seit Jahren geprägt von Überzeichnung. Harte Worte aus Washington treffen auf ebenso harte Antworten aus Teheran. Figuren wie der US-Senator Lindsey Graham stehen dabei exemplarisch für eine Rhetorik, die bewusst Druck aufbaut,  innenpolitisch wie außenpolitisch.

Doch diese Sprache ist nicht gleichzusetzen mit automatischer Kriegslogik. In der Realität existieren parallel mehrere Ebenen:

  • öffentliche Drohungen für politische Wirkung
  • verdeckte diplomatische Kanäle über Vermittlerstaaten
  • begrenzte militärische Aktionen zur Abschreckung

Was von außen wie ein Eskalationsautomatismus wirkt, ist in Wahrheit ein instabiles Gleichgewicht aus Kontrolle und Risiko.

Der wahre Brennpunkt: die Straße von Hormus

Der entscheidende Faktor bleibt die Geografie. Die Straße von Hormus ist kein abstrakter Konfliktraum, sondern eine konkrete wirtschaftliche Lebensader. Jede ernsthafte Störung dort wirkt sofort auf Ölpreise, Inflation und Energieversorgung weltweit.

Darum gilt sie als strategischer Hebel, besonders für den Iran, der theoretisch in der Lage ist, den Schiffsverkehr zu stören, und für die USA und ihre Verbündeten, die genau das verhindern wollen.

Aber genau hier liegt auch eine wichtige Einschränkung:
Eine vollständige Blockade wäre nicht nur ein Angriff auf den Westen, sondern auch auf China, Indien und die Golfstaaten selbst. Sie wäre wirtschaftlich so destruktiv, dass sie für alle Seiten extrem riskant wäre.

Die echten Eskalationspunkte

Militärische Konflikte entstehen selten durch einzelne Ereignisse, sondern durch Schwellenüberschreitungen. Im Fall Iran–USA lassen sich vier kritische Punkte identifizieren:

Erstens: eine ernsthafte Blockade der Straße von Hormus.
Das wäre die direkteste rote Linie, weil sie die globale Energieversorgung betrifft.

Zweitens: hohe Verluste auf Seiten der USA durch einen klar zuordenbaren Angriff.
Solche Ereignisse erzeugen politischen Handlungsdruck, der kaum ignoriert werden kann.

Drittens: Angriffe auf große zivile Energieinfrastruktur in der Golfregion.
Hier würde der Konflikt sofort regional und wirtschaftlich eskalieren.

Viertens: direkte Gefechte zwischen regulären Streitkräften.
Der Übergang vom indirekten zum offenen Krieg ist historisch einer der gefährlichsten Kipppunkte.

Alles darunter – Drohnenangriffe, Cyberoperationen, begrenzte Luftschläge oder politische Drohungen – bewegt sich im Bereich eines bereits bestehenden, aber kontrollierten Spannungszustands.

Warum der große Krieg trotzdem nicht der „Standardfall“ ist

So angespannt die Lage auch ist, sie folgt einer paradoxen Logik: Alle relevanten Akteure haben Gründe, einen totalen Krieg zu vermeiden.

Die USA wollen keine globalen Ölpreisschocks und keine langfristige militärische Bindung im Nahen Osten. Der Iran wiederum hat kein Interesse an einer direkten Konfrontation, die seine staatliche Stabilität gefährden könnte. Und auch die Golfstaaten sowie große Energieimporteure wie China hängen an Stabilität, nicht an Eskalation.

Das Ergebnis ist kein Frieden, aber auch kein unkontrollierter Absturz. Es ist ein Dauerzustand aus Abschreckung, begrenzter Gewalt und politischer Risikosteuerung.

Fazit: ein instabiles Gleichgewicht, kein Countdown

Die Vorstellung eines unmittelbar bevorstehenden großen Krieges ist dramaturgisch eingängig, greift analytisch aber zu kurz. Realistischer ist ein anderes Bild: ein permanenter Spannungszustand, in dem einzelne Ereignisse gefährlich eskalieren können, in dem aber gleichzeitig starke wirtschaftliche und geopolitische Bremskräfte wirken.

Die Straße von Hormus ist damit weniger ein Ort des bevorstehenden Zusammenbruchs als ein Ort permanenter Reibung, ein globaler Engpass, an dem sich Macht, Wirtschaft und Abschreckung ständig berühren, ohne zwangsläufig ineinander zu kippen.

Oder anders gesagt:
Nicht jede gespannte Lage ist der Vorraum eines Krieges. Manche sind einfach der Zustand, in dem die Welt längst gelernt hat, zu funktionieren.

Ölroute der Welt unter Spannung

Stand 09. Mai 2026

Die Situation rund um die Straße von Hormus wirkt aktuell etwas stabiler als noch vor wenigen Tagen, aber von einer echten Lösung ist die Region weiterhin entfernt.

Der Waffenstillstand hält technisch gesehen noch, allerdings nur sehr brüchig. Sowohl die USA als auch Iran sprechen offiziell weiter von einer bestehenden Waffenruhe. Gleichzeitig kam es zuletzt erneut zu Zwischenfällen im Golf, darunter Drohnen- und Raketenangriffe sowie gegenseitige Vorwürfe über Verstöße gegen die Vereinbarung.  

Die entscheidende Entwicklung ist derzeit diplomatisch:

  • Washington wartet auf eine offizielle Antwort Teherans auf einen neuen US-Vorschlag für ein Übergangsabkommen.  
  • Pakistan vermittelt weiterhin zwischen beiden Seiten und scheint momentan der wichtigste Kanal für Gespräche zu sein.  
  • Im Kern geht es offenbar zuerst um:
    • sichere Schifffahrt durch Hormus,
    • eine Stabilisierung der Waffenruhe,
    • und erst danach um die schwierigeren Themen wie das iranische Atomprogramm.  

Militärisch bleibt die Lage aber hochgefährlich:

  • Iran kontrolliert große Teile des Schiffsverkehrs weiterhin faktisch indirekt über Drohkulisse und maritime Präsenz.  
  • Die USA halten ihre Marinepräsenz aufrecht und reagieren inzwischen schneller auf iranische Aktivitäten.  
  • Großbritannien und Frankreich bereiten sich inzwischen ebenfalls auf internationale Sicherungsmissionen vor, um die Handelsschifffahrt wieder in Gang zu bringen. 

Wirtschaftlich zeigt sich:

  • Die Ölpreise bleiben extrem nervös,
  • die Märkte hoffen auf Diplomatie,
  • aber viele Reedereien meiden Hormus weiterhin,
  • hunderte Schiffe sitzen noch fest oder fahren Umwege. 

Ob sich wirklich eine Lösung abzeichnet?

Teilweise ja, zumindest diplomatisch. Beide Seiten scheinen aktuell verstanden zu haben, dass ein dauerhafter Konflikt wirtschaftlich und militärisch kaum durchzuhalten wäre.  

Aber:

  • Das Vertrauen zwischen Washington und Teheran ist praktisch nicht vorhanden.
  • Schon ein einzelner Angriff oder ein Missverständnis könnte die Lage erneut eskalieren lassen.
  • Viele Beobachter sprechen deshalb eher von einer „bewaffneten Verhandlungspause“ als von echtem Frieden.  

Entspannung oder nur eine Pause vor der nächsten Eskalation?

Stand 07. Mai 2026

Die Lage im Persischen Golf bleibt angespannt, auch wenn Washington und Teheran derzeit wieder miteinander sprechen. US-Präsident Donald Trump hat die Marineoperation „Project Freedom“ vorerst pausiert, um Platz für neue Verhandlungen mit dem Iran zu schaffen. Beobachter sprechen von der bislang ernsthaftesten diplomatischen Annäherung seit Beginn der Eskalation Ende Februar.

Hinter den Kulissen soll bereits an einem mehrstufigen Übergangsabkommen gearbeitet werden. Ziel: eine Stabilisierung der Waffenruhe und die Entschärfung der Krise rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl weltweit.

Doch von echter Entspannung kann noch keine Rede sein. Die US-Blockade gegen iranische Häfen bleibt bestehen, vereinzelte Angriffe sorgen weiterhin für Unsicherheit, und beide Seiten drohen indirekt weiter mit militärischer Eskalation.

Die Märkte reagieren dennoch vorsichtig optimistisch: Die Ölpreise haben sich zuletzt etwas beruhigt. Gleichzeitig sitzen weiterhin zahlreiche Frachtschiffe rund um Hormus fest, ein Zeichen dafür, wie fragil die Situation tatsächlich ist.

Aktuell wirkt der Konflikt weniger wie ein Frieden, sondern eher wie eine strategische Atempause. Ob daraus ein historischer Deal oder die nächste Eskalationsstufe entsteht, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden.

Hormus: Waffenstillstand oder taktisches Poker

Pause im Golf: Zwischen Eskalation und Verhandlung

Stand 06. Mai 2026 - Nach Wochen militärischer Spannungen im Persischen Golf deutet sich erstmals eine vorsichtige diplomatische Öffnung an. US-Präsident Donald Trump hat Anfang Mai angekündigt, die Marineoperation „Project Freedom“ vorübergehend auszusetzen. Ziel ist es, Raum für mögliche Verhandlungen mit dem Iran zu schaffen, ein Schritt, der international aufmerksam beobachtet wird.

Die Mission war ursprünglich ins Leben gerufen worden, um Tanker durch die strategisch entscheidende Straße von Hormus zu eskortieren. Seit Ende Februar hatte sich dort ein offener Konflikt entwickelt, der den globalen Energiehandel massiv unter Druck setzte und die Ölpreise in die Höhe trieb. Zuvor hatten die USA bereits unter dem Namen „Epic Fury“ militärische Maßnahmen gegen iranische Ziele durchgeführt, die laut Washington inzwischen abgeschlossen sind.

Die aktuelle Pause bedeutet jedoch keine Entwarnung. Berichte über vereinzelte Angriffe und anhaltende Spannungen in der Region zeigen, wie fragil die Lage weiterhin ist. Auch der Schiffsverkehr bleibt eingeschränkt, und die wirtschaftlichen Folgen sind weltweit spürbar.

Politisch verfolgt Washington offenbar eine Doppelstrategie: militärischer Druck einerseits, diplomatische Annäherung andererseits. Ob daraus tatsächlich ein umfassendes Abkommen mit Teheran entstehen kann, ist offen. Klar ist jedoch, dass die kommenden Tage entscheidend sein könnten, sowohl für die Stabilität im Nahen Osten als auch für die globale Energieversorgung.

Die Situation bleibt damit ein Balanceakt zwischen Eskalation und Entspannung, mit ungewissem Ausgang.

Bluff oder Hormus-Deal?

Ein Artikel dazu von „Faß ohne Boden“, hier verlinkt 

Copyright © 2026 hmponline.at - All Rights Reserved.

Powered by

This website uses cookies.

We use cookies to analyze website traffic and optimize your website experience. By accepting our use of cookies, your data will be aggregated with all other user data.

DeclineAccept