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Trump and Xi Jinping handshake in Beijing, symbolizing a pivotal global economic meeting.

Symbolbild KI

Trump in Peking

Warum dieses Treffen die Weltwirtschaft verändern könnte

Donald Trump ist zurück auf der größten geopolitischen Bühne der Welt: Peking.
Fast neun Jahre nach seinem letzten Staatsbesuch in China trifft der US-Präsident erneut auf Chinas Staatschef Xi Jinping und selten zuvor stand bei einem solchen Treffen so viel auf dem Spiel.

Denn es geht längst nicht mehr nur um Handel.
Es geht um die Frage, wer die wirtschaftliche Zukunft der Welt bestimmt.

Zwei Supermächte und Europa dazwischen

Die USA sind nach nominalem Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwar weiterhin die größte Volkswirtschaft der Erde. Laut aktuellen IWF-Prognosen wird die amerikanische Wirtschaft 2026 ein Volumen von über 30 Billionen Dollar erreichen. China liegt bei rund 20 Billionen Dollar. Die Europäische Union kommt zusammengerechnet auf etwa 21 bis 22 Billionen Dollar. (euronews)

Doch diese Zahlen erzählen nur die halbe Geschichte.

Denn China wächst deutlich schneller als die westlichen Industrienationen. Während die US-Wirtschaft seit 2017 durchschnittlich um rund 2,5 Prozent pro Jahr gewachsen ist, lag Chinas Wachstum bei über 5 Prozent. Europas Wirtschaft wächst dagegen vielerorts kaum noch über 1 Prozent hinaus. (euronews) 

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht mehr:
„Wer ist heute die größte Wirtschaftsmacht?“

Sondern:
„Wer dominiert die Weltwirtschaft in zehn Jahren?“

Die neue Realität: China ist zur Industriemacht des Planeten geworden

Viele Menschen im Westen unterschätzen, wie massiv China seine wirtschaftliche Stellung verändert hat.

Das Land ist heute:

  • Weltmarktführer bei Solarindustrie
  • führend bei Batterien und Elektromobilität
  • zentral für seltene Erden und kritische Rohstoffe
  • Produktionszentrum für Elektronik und KI-Hardware
  • wichtigster Handelspartner für große Teile Afrikas, Asiens und Südamerikas

Selbst amerikanische Sanktionen und Strafzölle konnten diesen Aufstieg bislang nicht stoppen.

Im Gegenteil:
Chinas Exporteure haben ihre Märkte zunehmend diversifiziert. Während die Handelsbeziehungen mit den USA schwieriger wurden, expandierte China massiv nach Südostasien, Afrika und Lateinamerika. 2025 erzielte das Land sogar einen Rekord-Handelsüberschuss von rund 1,2 Billionen Dollar. (Reuters)

Warum Trump plötzlich den Dialog sucht

Noch während seiner ersten Amtszeit galt Trump als harter China-Kritiker.
Er startete den großen Zollkrieg gegen Peking und sprach offen davon, Chinas Aufstieg bremsen zu wollen.

Heute klingt vieles anders.

Beobachter in Washington sprechen inzwischen eher von „kontrollierter Konkurrenz“ statt wirtschaftlicher Entkopplung. Selbst Trumps eigene Delegation zeigt, wie abhängig die USA weiterhin von China sind.

Mitgereist nach Peking sind Spitzenmanager von Unternehmen wie NVIDIA, Tesla, Apple, BlackRock sowie Visa und Mastercard. Sie alle hoffen auf besseren Zugang zum chinesischen Markt. (Reuters) 

Denn die Realität ist unbequem:
Die amerikanische Wirtschaft braucht China weiterhin.

Vor allem bei:

  • seltenen Erden
  • Elektronik
  • Pharmavorprodukten
  • Batterietechnik
  • KI-Lieferketten

Europa wirkt zunehmend wie der Zuschauer

Während Washington und Peking um die globale Führungsrolle kämpfen, wirkt Europa wirtschaftlich oft erstaunlich defensiv.

Die EU bleibt zwar ein gigantischer Wirtschaftsraum mit hoher Kaufkraft und technologischer Stärke. Doch bei Zukunftsbranchen wie KI, Plattformökonomie oder Halbleiterproduktion dominieren inzwischen fast ausschließlich amerikanische und chinesische Konzerne.

Hinzu kommen:

  • hohe Energiekosten
  • schwaches Produktivitätswachstum
  • demografische Probleme
  • langsame Entscheidungsprozesse

Europa droht dadurch zwischen den beiden Supermächten zerrieben zu werden.

Besonders deutlich zeigt sich das bei der Industrie:
Während China gigantische Fabriken für Batterien, Elektroautos und Solartechnik baut und die USA ihre Industrie mit milliardenschweren Förderprogrammen unterstützen, diskutiert Europa oft noch über Regulierungen und Subventionen.

Der eigentliche Kampf: KI und Technologie

Im Zentrum des Treffens zwischen Trump und Xi steht deshalb nicht nur der klassische Handel, sondern die technologische Vorherrschaft des 21. Jahrhunderts.

Künstliche Intelligenz gilt als das neue Wettrüsten der Supermächte.

Die USA kontrollieren bislang die wichtigsten KI-Chips und Softwareplattformen. China wiederum verfügt über enorme Produktionskapazitäten, riesige Datenmengen und aggressive staatliche Förderung.

Beide Seiten wissen:
Wer die KI-Industrie kontrolliert, kontrolliert künftig große Teile der Weltwirtschaft.

Deshalb geht es in Peking unter anderem um:

  • Halbleiterexporte
  • KI-Regeln
  • Technologietransfer
  • Datensicherheit
  • digitale Infrastruktur
  • Rohstoffversorgung

Analysten erwarten zwar keinen historischen Durchbruch. Aber beide Seiten haben ein starkes Interesse daran, die Eskalation zu begrenzen. (iss.europa.eu)

Die große Ironie

Ausgerechnet Donald Trump, der politische Vater des modernen Handelskriegs gegen China, reist nun mit Amerikas mächtigsten Wirtschaftslenkern nach Peking, um neue Geschäfte zu ermöglichen.

Das zeigt vor allem eines:
Die wirtschaftliche Verflechtung zwischen den USA und China ist trotz aller Konflikte enorm geblieben.

Oder einfacher gesagt:
Die beiden größten Rivalen der Welt können derzeit weder miteinander noch ohneeinander existieren.

Und genau deshalb blickt die gesamte Welt auf dieses Treffen in Peking.

Informationen zum Treffen

Was bisher bekannt ist

  • Trump wurde in Peking mit großem Staatsprotokoll empfangen, inklusive militärischer Ehren, rotem Teppich und großem Medienauftritt.  
  • Die eigentlichen Gespräche mit Xi Jinping beginnen heute und morgen offiziell.  
  • Trump versucht offenbar vor allem:
    • neue Wirtschaftsdeals zu sichern,
    • den Handelskonflikt zu entschärfen,
    • China bei Iran-Verhandlungen einzubinden,
    • und Lieferketten für seltene Erden sowie KI-Technologie zu stabilisieren.  

Erste Hinweise auf mögliche Deals

Nach bisherigen Berichten stehen konkrete Vereinbarungen im Raum zu:

  • Boeing-Flugzeugen,
  • amerikanischen Agrarprodukten,
  • Energieexporten,
  • sowie erleichtertem Zugang amerikanischer Firmen zum chinesischen Markt.  

China fordert im Gegenzug:

  • Lockerungen bei US-Technologieexporten,
  • weniger Einschränkungen bei KI-Chips,
  • und eine vorsichtigere US-Linie bei Taiwan. 

Besonders spannend: KI und seltene Erden

Ein zentrales Thema scheint aktuell der „technologische Waffenstillstand“ zu sein.

Die USA kontrollieren viele der wichtigsten KI-Chips und Softwareplattformen. China wiederum kontrolliert große Teile der Lieferketten für seltene Erden und industrielle Produktion. Beide Seiten merken inzwischen, dass eine vollständige wirtschaftliche Entkopplung enorme Schäden verursachen würde.  

Politisch interessant

Mehrere Analysten schreiben inzwischen offen, dass Trump diesmal deutlich kompromissbereiter auftritt als während seines ersten Handelskriegs gegen China. Hintergrund sind:

  • die wirtschaftlichen Belastungen in den USA,
  • hohe Energiepreise,
  • der Iran-Krieg,
  • und zunehmender Druck auf die amerikanische Industrie.  

Was man aktuell noch NICHT weiß

Bis jetzt gibt es:

  • keine große gemeinsame Abschlusserklärung,
  • keinen neuen Handelsvertrag,
  • keine Taiwan-Einigung,
  • und keine Aufhebung der US-Sanktionen gegen chinesische Techfirmen.

Die meisten Experten erwarten deshalb eher:

  • taktische Annäherung,
  • wirtschaftliche Teildeals,
  • Stabilisierung der Beziehungen,
  • aber keine echte politische „Freundschaft“. 

Update zum Treffen

Trump und Xi in Peking: Jetzt geht es um Iran, Russland und die neue Weltordnung

Das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping entwickelt sich immer mehr zu einem geopolitischen Krisengipfel mit globaler Tragweite.

Ursprünglich standen vor allem Handel, KI-Technologie und Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt. Doch inzwischen dominieren zwei explosive Themen die Gespräche in Peking:
Iran und Russland.

Und genau dort zeigt sich, wie dramatisch sich die weltpolitische Lage verändert hat.

Iran überschattet den gesamten Gipfel

Der Krieg rund um Iran ist aktuell das wohl gefährlichste internationale Krisenszenario und offenbar das wichtigste Thema hinter verschlossenen Türen in Peking.

Nach Informationen aus Washington und internationalen Medien versucht Trump derzeit, China stärker in diplomatische Lösungen einzubinden.

Der Grund ist einfach:
Sollte die Lage im Nahen Osten weiter eskalieren, könnten:

  • Ölpreise explodieren,
  • globale Lieferketten kollabieren,
  • und die Weltwirtschaft massiv erschüttert werden.

Besonders kritisch ist dabei die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten der Erde. Ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports läuft durch diese Meerenge.

Xi sendet offenbar ein wichtiges Signal

Laut aktuellen Berichten soll Xi Jinping Trump zugesichert haben, dass China Iran keine militärische Ausrüstung liefern werde.

Das wäre geopolitisch bemerkenswert.

Denn China gilt seit Jahren als einer der wichtigsten wirtschaftlichen Partner Teherans und kauft große Mengen iranischen Öls. Gleichzeitig verfügt Peking über erheblichen diplomatischen Einfluss auf die iranische Führung.

Noch wichtiger:
Beide Seiten sollen sich grundsätzlich einig sein, dass:

  • Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe,
  • und die Straße von Hormus offen bleiben müsse.

Das zeigt:
Trotz aller Rivalität haben die USA und China ein gemeinsames Interesse daran, einen globalen Wirtschaftsschock zu verhindern.

Russland bleibt der schwierige Balanceakt

Auch Russland und der Ukraine-Krieg wurden bei dem Treffen offenbar intensiv diskutiert, allerdings deutlich vorsichtiger.

Trump versucht nach Berichten aus Washington, China stärker von Russland zu distanzieren. Die USA werfen Peking seit längerem vor, Moskaus Wirtschaft indirekt zu stabilisieren.

Vor allem geht es um:

  • Energiehandel,
  • Dual-Use-Technologien,
  • Rohstoffe,
  • und chinesische Exporte nach Russland.

China wiederum verfolgt weiterhin seine bekannte Doppelstrategie:
Offiziell präsentiert sich Peking neutral. Wirtschaftlich bleibt Russland für Xi Jinping jedoch ein strategisch wichtiger Partner gegen westlichen Einfluss und gegen die NATO.

Gerade deshalb dürfte dieses Thema hinter den Kulissen besonders sensibel sein.

Der eigentliche Konflikt: Wer kontrolliert die Weltordnung?

Das vielleicht Spannendste an diesem Gipfel ist:
Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Krisen.

In Peking wird gerade über die Machtverhältnisse des 21. Jahrhunderts verhandelt.

Denn inzwischen hängen praktisch alle großen Konflikte zusammen:

  • Iran,
  • Russland,
  • Taiwan,
  • KI,
  • Energie,
  • Rohstoffe,
  • Handel,
  • Sanktionen,
  • und globale Lieferketten.

Die USA wollen ihre technologische und wirtschaftliche Führungsrolle verteidigen. China wiederum möchte seinen Einfluss massiv ausbauen und sich als gleichwertige Supermacht etablieren.

Europa spielt dabei bislang eher die Rolle des Zuschauers.

Überraschend pragmatischer Ton zwischen Trump und Xi

Besonders auffällig:
Der Ton zwischen Trump und Xi wirkt deutlich pragmatischer als noch während des Handelskriegs vor einigen Jahren.

Statt offener Eskalation sprechen beide Seiten jetzt von:

  • Stabilität,
  • wirtschaftlicher Zusammenarbeit,
  • und „kontrollierter Konkurrenz“.

Das bedeutet zwar keineswegs Frieden oder echte politische Nähe. Aber beide Supermächte scheinen erkannt zu haben, dass ein vollständiger Bruch enorme Folgen hätte, nicht nur für die USA und China, sondern für die gesamte Weltwirtschaft.

Warum dieses Treffen historisch werden könnte

Noch gibt es:

  • keinen großen Handelsdeal,
  • keine Einigung zu Taiwan,
  • und keine spektakulären Verträge.

Trotzdem könnte der Gipfel historisch werden.

Denn möglicherweise entsteht hier gerade ein neues geopolitisches Modell:
Keine Freundschaft zwischen den Großmächten —
aber eine Art kontrollierte Rivalität, um globale Krisen nicht völlig außer Kontrolle geraten zu lassen.

Und genau deshalb blickt derzeit die gesamte Welt nach Peking.

Links zu weiterführende Informationen

“Faß ohne Boden“ berichtet zum Treffen von Trump mit Xi hier verlinkt 


„exxpress.at“ berichtet hier verlinkt 

Trump verlässt Peking - Resümee

Viel Symbolik, wenig Durchbruch, aber ein neues Kapitel der Weltpolitik

Donald Trump ist nach seinem hoch beachteten Besuch in Peking wieder in Washington angekommen. Zurück bleibt ein Gipfel, der zwar keine historischen Verträge hervorgebracht hat, aber dennoch die internationale Politik verändern könnte.

Denn das Treffen zwischen Trump und Xi Jinping machte vor allem eines deutlich:
Die Welt bewegt sich zunehmend auf eine neue Phase kontrollierter Rivalität zwischen den USA und China zu.

Große Bühne, große Erwartungen

Schon der Empfang in Peking war außergewöhnlich.

China inszenierte den Besuch mit militärischen Ehren, Staatsbankett und gewaltigem Medienaufwand. Xi Jinping präsentierte China bewusst als selbstbewusste Supermacht auf Augenhöhe mit den USA.

Trump wiederum reiste mit einer großen Wirtschaftsdelegation an, darunter Spitzenmanager aus der Technologie-, Finanz- und Luftfahrtbranche. Die Hoffnungen auf milliardenschwere Wirtschaftsdeals waren entsprechend groß.

Doch genau hier zeigt sich inzwischen das eigentliche Ergebnis des Gipfels:
Es gab Annäherung, aber keinen echten Durchbruch.

Wirtschaft: Stabilisierung statt großer Handelsdeal

Beide Seiten kündigten zwar neue Gesprächsformate zu:

  • Handel,
  • Investitionen,
  • Zöllen,
  • Landwirtschaft,
  • und Luftfahrt an.

Auch mögliche Boeing-Aufträge sowie neue Agrarimporte aus den USA wurden diskutiert. Konkrete Zahlen oder verbindliche Verträge blieben jedoch weitgehend aus.

China bezeichnete die Ergebnisse selbst lediglich als „vorläufig“.

Das zeigt:
Washington und Peking wollen ihre Beziehungen stabilisieren — aber ohne grundlegende Zugeständnisse.

Die eigentlichen Konflikte bleiben bestehen:

  • Handelsungleichgewichte,
  • Technologie-Sanktionen,
  • KI-Wettlauf,
  • Halbleiter,
  • seltene Erden,
  • und die militärische Konkurrenz im Pazifik.

Taiwan bleibt die gefährlichste Konfliktlinie

Besonders angespannt verliefen die Gespräche offenbar beim Thema Taiwan.

Xi Jinping warnte Trump ungewöhnlich deutlich davor, die Taiwan-Frage falsch zu behandeln. Laut chinesischer Darstellung könne dies die Beziehungen in einen „gefährlichen“ Bereich führen.

Trump wiederum vermied während des Gipfels jede direkte Konfrontation. Selbst bei einem möglichen milliardenschweren US-Waffenpaket für Taiwan hielt er sich auffallend zurück.

Viele Analysten sehen darin ein bewusstes Signal:
Die USA wollen aktuell eine weitere Eskalation mit China vermeiden.

Iran wurde plötzlich zum Schlüsselthema

Eigentlich überraschend entwickelte sich der Iran-Krieg zu einem der zentralen Themen des Treffens.

Der Hintergrund:
Sowohl Washington als auch Peking haben großes Interesse daran, einen Flächenbrand im Nahen Osten zu verhindern.

Besonders wichtig ist dabei die Straße von Hormus, eine der bedeutendsten Öl-Routen der Welt. Eine Blockade hätte dramatische Folgen für die Weltwirtschaft.

Laut Berichten verständigten sich Trump und Xi darauf:

  • Iran dürfe keine Atomwaffen besitzen,
  • und die Schifffahrt müsse offen bleiben.

Xi soll Trump zudem signalisiert haben, dass China Iran keine direkten Waffen liefern werde.

Das zeigt die geopolitische Realität:
Selbst erbitterte Rivalen müssen in bestimmten Krisen zusammenarbeiten.

Russland bleibt der stille Streitpunkt

Auch Russland spielte hinter den Kulissen eine wichtige Rolle.

Die USA werfen China weiterhin vor, Moskaus Wirtschaft indirekt zu stützen, etwa durch Energiehandel und sogenannte Dual-Use-Technologien.

Xi wiederum vermeidet jede offene Distanzierung von Russland. Für China bleibt Moskau ein strategischer Partner gegen westlichen Einfluss.

Gerade deshalb blieb dieses Thema auffallend vorsichtig formuliert. Keine Seite wollte den Gipfel daran scheitern lassen.

Das eigentliche Ergebnis: Ein „kontrollierter Konflikt“

Das vielleicht wichtigste Fazit dieses Besuchs lautet:
Die USA und China akzeptieren zunehmend, dass sie Rivalen bleiben werden, aber Rivalen mit gegenseitiger wirtschaftlicher Abhängigkeit.

Deshalb scheint sich nun eine neue geopolitische Realität herauszubilden:
Keine echte Partnerschaft, aber auch kein vollständiger Bruch.

Experten sprechen inzwischen von:

  • „strategischer Stabilisierung“,
  • „kontrollierter Konkurrenz“
  • oder einem „gemanagten Konflikt“.

Und genau darin könnte die historische Bedeutung dieses Gipfels liegen.

Das abschließende Resümee

Trump verlässt Peking ohne großen Triumph.
Xi Jinping musste kaum Zugeständnisse machen.
Und viele der größten Konflikte der Welt bleiben ungelöst.

Trotzdem war der Gipfel wichtig.

Denn beide Supermächte scheinen verstanden zu haben, dass:

  • ein offener Wirtschaftskrieg,
  • eine Eskalation um Taiwan,
  • oder ein globaler Energie-Schock
    massive Folgen für die gesamte Weltwirtschaft hätten.

Der Besuch in Peking war deshalb weniger ein Friedensgipfel,
sondern eher der Versuch, die gefährlichste Beziehung der Welt kontrollierbar zu halten.

Und genau das könnte momentan bereits ein Erfolg sein.

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