Was bei Trump als „radikales Aufräumen“ beschrieben wurde, wird bei Magyar als „notwendiges Umkrempeln“ gefeiert. Der Unterschied scheint weniger in der Methode zu liegen als in der Bewertung durch das Publikum.
Denn die Parallelen in der Optik sind schwer zu übersehen:
Ein Mann gegen das System.
Klare Worte statt diplomatischer Floskeln.
Der implizite Vorwurf: „Die da oben haben versagt.“
Das ist keine neue Politik, das ist klassischer populistischer Werkzeugkasten.
Und doch: Während Trump für genau diese Inszenierung international kritisiert wurde, wird Magyar von vielen als demokratische Erneuerung interpretiert. Vielleicht liegt das daran, dass sich seine Kritik gegen das System von Viktor Orbán richtet, also gegen den „richtigen Gegner“.