Am 25. August 2026 tauchte CIA-Direktor John Ratcliffe überraschend in Moskau auf.
Eine Reise, die nicht gerade zum normalen diplomatischen Tagesgeschäft gehört.
Der Besuch war zunächst nicht angekündigt worden. Ratcliffe führte Gespräche mit hochrangigen Vertretern der russischen Sicherheits- und Nachrichtendienststrukturen. Nach übereinstimmenden Berichten ging es dabei unter anderem um den Krieg in der Ukraine und die Möglichkeiten, den festgefahrenen diplomatischen Prozess wieder in Bewegung zu bringen. (euronews)
Besonders interessant ist, was anschließend bekannt wurde.
Nach Informationen von Axios soll Ratcliffe in Moskau sogar die Möglichkeit eines Dreiergipfels zwischen Donald Trump, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj angesprochen haben.
Sollte das zutreffen, wäre das weit mehr als ein gewöhnlicher Geheimdienstkontakt.
Denn Geheimdienste haben in der internationalen Politik eine besondere Funktion: Dort kann man Dinge ausloten, ohne dass jede Äußerung sofort auf dem diplomatischen Parkett landen muss.
Man kann testen.
Man kann warnen.
Man kann Bedingungen abklopfen.
Und man kann herausfinden, ob die andere Seite überhaupt bereit ist, über einen Deal zu sprechen.